
Produktionsfirmen Präzisionswerkzeuge
Neuorientierung Produktionsunternehmen Präzisionswerkzeuge
Eine seit 1950 bestehende KMU hatte sich in der Vergangenheit jeweils
in reaktiver Weise den Marktgegebenheiten angepasst, ohne über
eine klar formulierte Unternehmensstrategie zu verfügen. Doch
strategische Fragen wurden zunehmend wichtiger.
Consenta wählte folgendes Vorgehen: Als KMU mit beschränkten
personellen Ressourcend sind die Mitglieder des Management-Teams
meist für mehrere Bereiche zuständig. Dies erlaubte es
der KMU, alle Unternehmensbereiche an der Entwicklung der Firmenstrategie
teilhaben zu lassen, ohne den Rahmen des Workshops zu sprengen.
Sie erlebte eine sehr positive Dynamik in der Gruppe sowie Identifikation
aller Beteiligten mit dem erziehlten Resultat. Die Strategiearbeit
in der Gruppe wurde zum zentralen Erfolgsfaktor. Dabei hat die parallele
Vermittlung von theoretischem Wissen eine Nivellierung des Gruppenwissens
und eine beträchtliche Erhöhung des Wissensstandes in
Bezug auf die Strategie erwirkt. Die Kommunikation zwischen den
Unternehmensbereichen ist heute durch die Anwendung derselben Terminologie
wesentlich effizienter geworden.
Die Vorgehensweise hat sich als sehr strukturiert und vom Umfang
her als überschaubar erwiesen. So war es möglich, in fünf
ganztätigen Workshops eine komplette Analyse der Geschäftstätigkeit
sowie des Umfeldes zu erstellen und eine Unternehmensstrategie mit
Vision, Leitbild, Grundstrategie und Teilstrategien zu formulieren.
Das Resultat ist ein kommunizierbares Dokument für Verwaltungsrat
und Mitarbeiter. Klar formulierte Ziele ermöglichen es der
KMU, den Sprung von einer reaktiven zu einer proaktiven Verhaltensweise
zu machen. Sie befindet sich nun in einer optimalen Ausgangslage
und die Hilfsmittel zur selbständigen Weiterentwicklung der
Projekte und Umsetzung der Strategie mit den Arbeitsinstrumenten
und der Dokumentation aus dem Strategieworkshop.
Die überraschendste Erkenntnis aus dem Workshop ist, dass
sich die KMU auf deren Kerngeschäft konzentrieren und nicht,
wie ursprünglich geplant, eine Diversifizierung ins Auge fassen
soll. Die Unternehmensstrategie ist nun Grundlage für das Erarbeiten
eines Marketingkonzeptes.
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